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06.02.2026 um 19:00 Uhr
Sprachmaschinen
Eine Philosophie der künstlichen Intelligenz
von Roberto Simanowski
Verlag: C.H. Beck
Reihe: Beck Paperback Nr. 6603
E-Book / PDF
Kopierschutz: PDF mit Wasserzeichen


Speicherplatz: 3 MB
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ISBN: 978-3-406-84034-0
Auflage: 1. Auflage
Erschienen am 15.10.2025
Sprache: Deutsch
Umfang: 288 Seiten

Preis: 19,99 €

Klappentext
Biografische Anmerkung

Für die Philosophie gehört die Sprache zu den vornehmsten und wichtigsten Eigenschaften des Menschen: Sie ermöglicht es, eine ganze Welt zu erschließen, auch die intimsten Gedanken zu artikulieren, sich über Wertvorstellungen zu verständigen - und ist entscheidend für die besondere Freiheit und Souveränität, mit denen Menschen ihr Leben führen. Was aber geschieht, wenn wir uns von einer Sprachmaschine die Welt erklären, Werte vermitteln und das Denken abnehmen lassen? Der Medienphilosoph und Internetexperte Roberto Simanowski will es genauer wissen und begibt sich auf die Suche nach den atemberaubenden Konsequenzen des großen Souveränitätstransfers, der gerade im Gange ist.

Jede Technik hat die Macht, ihren ahnungslosen Nutzern die eigene Logik aufzudrängen. Gewöhnen uns ChatGPT, Gemini und andere Chatbots das Lesen, Schreiben und Denken ab? Überreden sie uns zu Ansichten, die wir gar nicht haben? Entmündigen sie uns gerade dadurch, dass sie uns so eifrig zu Diensten sind? Und wer hat eigentlich in wessen Auftrag die Sprachmaschinen erzogen? Simanowski geht diesen und weiteren Fragen nach - mit dem philosophischen Gespür dafür, wie die neue Technik die Situation des Menschen subtil, aber enorm folgenreich verändern wird.



Roberto Simanowski, Kulturwissenschaftler und Medienphilosoph, lebt in Rio de Janeiro und Berlin und ist Autor von 15 Büchern über Kunst, Kultur und Politik der digitalen Medien. Nach Professuren in den USA, Hongkong und der Schweiz forscht er derzeit als Visiting Scholar an der Harvard University und an der Freien Universität Berlin. Sein Buch "Todesalgorithmus. Das Dilemma der künstlichen Intelligenz" wurde 2020 mit dem Tractatus-Preis für philosophische Essayistik ausgezeichnet.


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