Eine Geschichte des Aufwachens, wie interessant! In kurzen Abschnitten erleben wir die vielfältigen Morgenstunden großer und auch kleinerer Persönlichkeiten in ihrer Privatsphäre. Queen Elizabeth I. im Morgenmantel, Ludwigs XIV. mit Bettperücke und Kaiser Franz Josef in der Morgentoilette. Wir lernen, dass Thomas Edison 18 Stunden pro Tag arbeitete und von Schlaf gar nichts hielt. Die amerikanischen Schlafwagenbediensteten kommen ebenso wie die Nonnen und Mönche in den mittelalterlichen Klöstern zu Wort.
Eine bereichernde Bettlektüre!
mit bedrucktem Schutzumschlag Klebebindung Decorated endpapers
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Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH & Co. KG E-Mail: info@insel-verlag.de
Aufzuwachen heißt, Tag für Tag aufs Neue zu einem Teil der Welt zu werden. Manchmal sind diese frühen Momente magisch und still und fast noch wie ein Traum. Oft aber schreckt man gestresst auf. Und die Influencer der Gegenwart empfehlen Morgenrituale zur Selbstoptimierung. Dieses Buch zeigt jedoch, dass das kein neues Phänomen ist. Schon in mittelalterlichen Klöstern wurde das Erwachen beobachtet, bewertet und effizienter gemacht.In den Tag erzählt von Intimität und Gesellschaft: im Bett, im Bad und beim Frühstück, wenn der Mensch noch nicht ganz wach ist und doch schon im Tag. Wir begleiten das Dienstmädchen des 19. Jahrhunderts bei seinen zahllosen morgendlichen Aufgaben. Wir treffen eine Pariser Künstlerin, die das zu früh zu muntere Kleinkind malt. Und wir erleben einen Beatle, der aus dem Bett steigt und gleich zum Klavier geht: mit einem Welthit im Kopf. Die früh aufstehende Person, so die Botschaft dieses Buchs, hat Zeit für Kreativität. Sie könnte aber auch noch ein bisschen schlafen.