Bültmann & Gerriets
Ernst Florens Friedrich Chladni
Verlag: Vieweg+Teubner Verlag
Reihe: Biographien hevorragender Naturwissenschaftler, Techniker und Mediziner Nr. 65
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ISBN: 978-3-322-93038-5
Auflage: 1983
Erschienen am 17.04.2013
Sprache: Deutsch
Umfang: 77 Seiten

Preis: 36,99 €

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Inhaltsverzeichnis
Klappentext

Kindheit, Jugend und Studienjahre.- Arbeitsjahre in Wittenberg.- Erste Reisejahre, die Meteoritenschrift von 1794 und das Hauptwerk "Die Akustik".- Die großen Reisen und das Lebensende.- Nachwirkungen.- Chronologie.- Literatur.- Personenregister.



Dieses scheint die Hauptaufgabe der Biographie zu sein, den Menschen in seinen Zeitverhältni"en darzustellen. Goethe Der Name des Wittenberger Physikers Ernst Florens Friedrich Chladni ist eng verbunden mit den von ihm entdeckten Klang­ figuren. Mit dieser Methode der Sichtbarmachung des Schwin­ gungsverhaltens elastischer Körper ist aber seine Bedeutung für die Wissenschaft keineswegs erschöpft. Durch experimentelle Untersuchungen in fast allen Teilen der Akustik und die erste systematische Darstellung dieses Zweiges der Physik als Lehre von den Schwingungen elastischer Körper wurde er zum "Vater der Akustik". Die Anwendung ·der Gesetzmäßigkeiten von Stab­ schwingungen führte ihn zum Bau zweier neuartiger Instrumente, so daß der Name Chladni auch inder Musikinstrumentenkunde von Bedeutung ist. Chladnis Art, an ein unbekanntes wissenschaftliches Problem systematisch heranzugehen, ließ ihn auch auf einem ganz anderen Forschungszweig zu tiefen Einsichten kommen. Mit der Theorie vom kosmischen Ursprung der Meteorite wurde er zum Begrün­ der der Meteoritenkunde. Schon zu seinen Lebzeiten wird Chladni "Vater der wissenschaftlichen Meteorsteinkunde" genannt. Die vorliegende Schrift soll zeigen, daß Chladnis Entdeckungen keine zufälligen Einzelergebnisse waren, sondern daß die Zeit für die Lösung dieser Probleme reif war. Seine Erkenntnisse legten zugleich den Grundstein für weiterführende Arbeiten. Chladnis Publikationen und Erfindungen zeichnen sich, wie schon sein Zeitgenosse und Herausgeber der "Annalen der Physik" Ludwig Wilhelm Gilbert schreibt, "durchdas Gepräge der Ein­ fachheit" aus.


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