Julian Baggini ist ein britischer Philosoph, Journalist und Autor von über zwanzig Büchern, die für ein großes Publikum geschrieben wurden - darunter der Bestseller "How the World Thinks" sowie "How to Think Like a Philosopher". Er ist akademischer Direktor des Royal Institute of Philosophy und Honorary Research Fellow an der University of Kent. Er war zudem Mitbegründer des Philosophers' Magazine und veröffentlicht in zahlreichen internationalen Zeitungen und Medien.
Die Globalgeschichte der Philosophie
Überall auf dem Planeten stellen Menschen dieselben grundlegenden Fragen: Woher wissen wir, was wir wissen? Was ist die Welt? Was bedeutet es, ein Individuum zu sein? Und wie sollen wir leben? Aber diese vier Fragen werden nicht überall gleich beantwortet. Julian Baggini nimmt uns mit auf eine spannende Reise durch die verschiedenen philosophischen Strömungen der Welt. Sein Buch bietet dabei nicht nur einen Überblick über die globale Philosophie und ihre faszinierenden Geschichten, sondern es öffnet in der Tat ein Fenster auf die vielfältigen Weisen, in denen die Welt denkt.
Eines der großen Wunder der Menschheitsgeschichte besteht darin, dass die schriftliche Philosophie in China, Indien und im antiken Griechenland mehr oder weniger zur gleichen Zeit und völlig unabhängig voneinander entstand. Diese frühen Philosophien hatten einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung unterschiedlicher Kulturen in verschiedenen Teilen der Welt. Was wir im Westen 'Philosophie' nennen, ist nur ein Teil des großen Ganzen. Baggini erkundet die Geschichte der Philosophien Japans, Indiens, Chinas und der arabischen Welt sowie die weniger bekannten mündlichen Traditionen Afrikas und der indigenen Völker Australiens. Dafür hat er zahllose Gespräche mit lebenden Philosophen und Philosophinnen aus aller Welt geführt. In seinem beeindruckenden Buch zeigt er uns, dass ein tieferes Verständnis der Denkweisen anderer der Schlüssel ist, um auch uns selbst besser zu begreifen.
ZUR SCHREIBWEISE VON NAMEN
EINLEITUNG
PROLOG:
Ein historischer Überblick von der Achsenzeit bis zum Informationszeitalter
TEIL EINS
Wie die Welt weiß
1 Die Einsicht
2 Das Unsagbare
3 Theologie oder Philosophie?
4 Logik
5 Säkulare Vernunft
6 Pragmatismus
7 Tradition
8 Schluss
TEIL ZWEI
Wie die Welt ist
9 Zeit
10 Karma
11 Leere
12 Naturalismus
13 Einheit
14 Reduktionismus
15 Schluss
TEIL DREI
Wer wir in der Welt sind
16 Das Nicht-Selbst
17 Das relationale Selbst
18 Das atomisierte Selbst
19 Schluss
TEIL VIER
Wie die Welt lebt
20 Harmonie
21 Tugend
22 Moralische Vorbilder
23 Befreiung
24 Vergänglichkeit
25 Unparteilichkeit
26 Schluss
TEIL FÜNF
Abschließende Gedanken
27 Wie die Welt denkt
28 Ein Sinn für den Ort
Dank
ANHANG
Anmerkungen
Weiterführende Literatur
Register