Für die einen sind Ultras eine faszinierende Fan-Bewegung, für die anderen gleichzusetzen mit rechtsradikalen Hooligans - aber was stimmt? James Montague ist tief in die Ultra-Szene in den unterschiedlichsten Ländern eingetaucht. Er analysiert, wie aus lokalen Fans ein weltweites Phänomen wurde, das heute nicht nur Fußball-Clubs, sondern oft auch Politik und Gesellschaft massiv beeinflusst.
Sein Buch zeigt die dunklen Seiten der Bewegung auf, aber auch die positiven Impulse: Wie manche Gruppen mafiöse Strukturen und eine tiefe Verwurzelung in rechten Ideologien haben, andere ihre Macht jedoch für demokratische Zwecke nutzen, wie für die LGBT-Bewegung und gegen Rassismus in den USA oder bei den Gezi-Park-Protesten in der Türkei.
Ein Buch, das weit über die Welt des Sports hinaus geht und spannend ist für alle, die verstehen möchten, welchen Einfluss Subkulturen auf unseren vermeintlichen 'Mainstream' haben.
Der Brite James Montague ist preisgekrönter Journalist und Autor. Er schreibt für die New York Times, den Bleacher Report, World Soccer und Delayed Gratification und hat bereits aus über 80 Ländern berichtet. Fußball und die Ultras faszinieren ihn bereits seit seiner Kindheit.